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Wenn am Ende des Monats nichts übrig bleibt: Die stille Angst vor dem Ruin

Es ist möglich, deinen Wert zu erkennen und fair bezahlt zu werden, ohne deine Kunden zu verlieren.

5 min read
822 words
3.2.2026
Du sitzt wieder spät im Büro, der Bildschirm flackert, und die Zahlen in deiner Tabelle scheinen sich einfach nicht addieren zu wollen. Du hast so viel Herzblut in dein Geschäft gesteckt, jede Nacht durchgearbeitet und deine Familie vernachlässigt, nur um festzustellen, dass deine Bankkonten trotz Umsatzes leer sind. Es fühlt sich an wie ein Lauf auf dem Laufband – du rennst so schnell du kannst, kommst aber keinen Meter weiter. Dieser nagende Gedanke, dass du vielleicht gar kein Unternehmer bist, sondern nur jemand, der sich selbst einen schlecht bezahlten Job geschaffen hat, lässt dich kaum noch schlafen. Jedes Mal, wenn du eine Rektur schreibst, zuckst du zusammen. Du fragst dich: Ist das zu viel? Werden sie lachen und zum Mitbewerber gehen? Diese Unsicherheit lähmt dich. Du senkst die Preise, in der Hoffnung auf mehr Menge, aber das einzige, was passiert, ist, dass du noch schneller erschöpft bist und noch weniger Gewinn machst. Du fühlst dich ausgenutzt – von deinen Kunden, die Rabatte verlangen, von deinen Lieferanten, die Preise erhöhen, und am meisten von dir selbst, weil du deine eigene Zeit nicht wertgeschätzt hast. Die Angst, den Laden dichtmachen zu müssen, ist real. Es ist nicht nur ein Business-Plan, der scheitert; es ist dein Lebenswerk, dein Traum von Unabhängigkeit. Du hast vielleicht Kredite aufgenommen oder Freunde angezapft, und der Druck, das alles wieder zurückzuzahlen, lastet schwer auf deinen Schultern. Du fühlst dich isoliert, als wärst du der Einzige, der dieses棘te Spiel der Preiskalkulation nicht durchschaut, während alle anderen scheinbar mühelos erfolgreich sind. Wenn du deine Preise falsch kalkulierst, ist das kein kleiner Fehler in einer Excel-Zelle; es ist ein langsames Ausbluten deiner Ressourcen. Ein negativer Cashflow bedeutet nicht nur, dass du weniger Geld für dich hast, sondern dass du nicht in Wachstum investieren, deine Mitarbeiter nicht fair bezahlen oder Notfälle abfedern kannst. Du befindest dich in einem ständigen Notmodus, der Kreativität tötet und deine Leidenschaft für das Business langsam aber sicher erstickt. Zudem setzt du dich einem massiven Wettbewerbsnachteil aus. Wenn deine Preise rein auf Bauchgefühl basieren und strategisch nicht fundiert sind, unterbietest du entweder deinen Marktwert und verunmöglichst Skalierung, oder du bist überpreist ohne klaren Mehrwert. Kunden sind heutzutage informiert; wenn sie spüren, dass dein Preissmodell keinen Sinn ergibt oder im Vergleich zum Markt willkürlich wirkt, verlieren sie das Vertrauen in deine Professionalität und Qualität. Das ist oft der Beginn einer Abwärtsspirale, die schwer zu stoppen ist.

How to Use

Hier hilft unser Pricing Rechner dir, die emotionale Ebene von der mathematischen zu trennen. Er gibt dir die nötige Klarheit, indem du deine echten Cost (Kosten), deine Target Margin (Zielmarge), deine Desired Margin (Wunschmarge) und den Competitor Price (Wettbewerbspreis) eingibst. So siehst du sofort das vollständige Bild und erkennst den Schnittpunkt, an dem du profitabel bist und wettbewerbsfähig bleibst. ###WHAT_PEOPLE_MISS** **Die "Ich rechne im Kopf"-Falle** Viele Unternehmer kalkulieren grob überschlagsmäßig und vergessen versteckte Kosten wie Abschreibungen, Gebühren oder ihren eigenen Stundensatz. *Konsequenz:* Du denkst, du machst Gewinn, verkaufst aber in Realität unter deinen Selbstkosten. **Der Rabatt-Reflex** Sobald ein Kunde zögert, wird der Preis als Druckmittel genutzt, um den Deal zu retten. *Konsequenz:* Du signalisierst, dass dein ursprünglicher Preis überhöht war, und wertest dein eigenes Produkt dauerhaft ab. **Fokus nur auf den Wettbewerbspreis** Du richtest dich blind nach dem Billigsten am Markt, um Konkurrenz auszuschließen. *Konsequenz:* Du gerätst in einen Preiskrieg, den nur die Gewinnen, die tiefe Taschen haben – und das bist meist nicht du. **Verwechslung von Marge und Aufschlag** Oft wird angenommen, dass eine 20-prozentige Marge dasselbe ist wie ein 20-prozentiger Aufschlag auf die Kosten. *Konsequenz:* Deine spanne ist viel niedriger als geplant, was bei steigenden Umsätzen zu Existenzängsten führt, weil die Profitabilität fehlt. ###NEXT_STEPS** 1. **Trenne deine Emotionen von den Zahlen:** Nimm dir einen Moment Ruhe, um deine Kostenstrukturen wirklich zu verstehen, ohne Angst vor dem Ergebnis. 2. **Analysiere deine Konkurrenz objektiv:** Schau dir an, was andere bieten, nicht nur beim Preis, sondern vor allem beim Service und der Qualität, den Kunden dafür bekommen. 3. **Sprich mit einem Buchhalter oder Mentor:** Manchmal sieht ein Fachmann von außen sofort, wo Geld verloren geht, bevor du es selbst bemerkst. 4. **Verwende unseren Pricing Rechner zu Szenario-Planung:** Test verschiedene Preismodelle ("Was wäre wenn?"), um zu sehen, wie sich eine kleine Preiserhöhung auf deine Gewinnmarge auswirkt. 5. **Kommuniziere den Wert, nicht nur den Preis:** Wenn du deine Preise anpasst, erkläre deinen Kunden, welchen Mehrwert sie dadurch erhalten (z.B. besserer Support, schnellerere Lieferung). 6. **Führe Preistests ein:** Erhöhe Preise für Neukunden oder für bestimmte Produktlinien leicht und beobachte die Reaktion, bevor du alles umstellst. 7. **Definiere deine "Walk-away"-Preis:** Kennen den Preis, unter dem du nicht mehr arbeiten darfst, egal wie sehr du den Kunden willst.

Pro Tips

### Tip 1: Always verify your input data before calculating ### Tip 2: Consider running multiple scenarios with different values ### Tip 3: Keep records of your calculations for future reference

Common Mistakes to Avoid

### Mistake 1: Using incorrect units ### Mistake 2: Entering estimated values instead of actual data ### Mistake 3: Not double-checking results before making decisions

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