Hauskauf 400.000 Euro: 52.000 Euro Kaufnebenkosten, die niemand sieht

Ein Käufer aus Düsseldorf listet alle versteckten Kosten beim Hauskauf auf und zeigt, dass das Haus 13% mehr kostet als der Kaufpreis.

5 Min. Lesezeit
1200 Wörter
1.4.2026
Wir wollten ein Haus kaufen. 400.000 Euro stand im Exposé. Wir hatten 40.000 Euro gespart. Zehn Prozent. Genug, dachten wir. Dann kam der Notar. Grunderwerbsteuer: 6% = 24.000 Euro (NRW). Notar- und Grundbuchkosten: 2% = 8.000 Euro. Maklergebühr: 3,57% = 14.280 Euro. Kaufnebenkosten gesamt: 46.280 Euro. Plus Umzug: 3.000 Euro. Plus Renovierung: 5.000 Euro. Gesamt: 54.280 Euro. Dreizehn Prozent. Ich bin Thomas, 36, IT-Projektmanager aus Düsseldorf, und 40.000 Euro Eigenkapital reichen hinten und vorne nicht.

Anwendung

Kaufnebenkosten NRW bei 400.000 Euro: Grunderwerbsteuer 6% = 24.000 Euro. Notar/Grundbuch 2% = 8.000 Euro. Makler 3,57% = 14.280 Euro. Summe: 46.280 Euro. Unser Hypothekenrechner zeigt: Bei 40.000 Eigenkapital und 46.280 Nebenkosten fehlen 6.280 Euro schon beim Kauf. Und das Haus ist noch nicht möbliert. Realistisch braucht man 15% Eigenkapital (60.000 Euro) für die Nebenkosten + einen Puffer.

Profi-Tipps

Nutze unseren Hypothekenrechner mit Kaufnebenkosten-Funktion. Gib den Kaufpreis und dein Bundesland ein. Der Rechner zeigt dir die echten Nebenkosten.

Häufige Fehler

Nur den Kaufpreis sehen. Die Nebenkosten machen 10-15% aus. Ohne dieses Geld kannst du nicht kaufen, egal wie günstig die Zinsen sind.

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