Kfz-Steuer + Versicherung + Benzin: Mein Golf kostet 3.200 Euro im Jahr nur fürs Dasein
Ein Golf-Besitzer aus Hannover rechnet vor, was sein Auto wirklich kostet – und warum er über den Verkauf nachdenkt.
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1200 Wörter
1.4.2026
Mein VW Golf kostet mich 3.200 Euro im Jahr. Nicht weil ich viel fahre. Sondern weil er existiert. Kfz-Steuer: 190 Euro. Vollkaskoversicherung: 780 Euro. Benzin für 8.000 km: 1.180 Euro. TÜV alle 2 Jahre: 100 Euro. Wartung und Reparaturen: 650 Euro. Reifen alle 3 Jahre: 300 Euro. Summe: 3.200 Euro. Für ein Auto, das 22 Stunden am Tag parkt. Ich heiße Tim, 31, wohne in Hannover, und ich frage mich ernsthaft, ob ich das Auto brauche.
Anwendung
Die Aufschlüsselung: Kfz-Steuer 190 Euro (basiert auf Hubraum und Emissionen). Vollkasko 780 Euro (Klasse SF8, 30 Jahre alt, kein Unfall). Benzin 1.180 Euro (8.000 km x 6,5L/100km x 1,80 Euro/L). TÜV 100 Euro (50 Euro/Jahr im Schnitt). Wartung 650 Euro (Inspektion + kleine Reparaturen). Reifen 300 Euro (Satz 600 Euro alle 3 Jahre). Total: 3.200 Euro/Jahr = 267 Euro/Monat. Das ist ein halber Mietpreis. In der Stadt. Wo ich alles mit dem Rad oder der Bahn erreiche. Unser Gehaltsrechner zeigt: bei meinem Netto von 2.400 Euro sind 267 Euro = 11% meines Einkommens. Für ein Auto, das ich am Wochenende brauche.
Profi-Tipps
Nutze unseren Gehaltsrechner um zu sehen, wie viel deines Netto fürs Auto draufgeht. Über 15%? Dann lohnt sich Carsharing. VW WeShare oder ShareNow: 0,19 Euro/Minute. Wenn du weniger als 4.000 km/Jahr fährst, ist Carsharing billiger als eigenes Auto.
Häufige Fehler
Den Unterhalt unterschätzen. 3.200 Euro im Jahr klingen abstrakt. 267 Euro im Monat tun weh. Und das ist ein Golf. Ein SUV kostet 5.000+. Reparaturen nicht einkalkulieren. Mein Golf brauchte neue Bremsen: 650 Euro. Nicht geplant. Nicht budgetiert. Plötzlich war der Monat ruiniert.